Glückspilz: Einige Gedanken zum Thema "Glück"

Schon gewusst? Am 20. März eines jeden Jahres feiern wir den internationalen Tag des Glücks. Von der UN am 28. Juni 2012 in Ihrer Hauptversammlung beschlossen, soll der WELTGLÜCKSTAG vor allem zum Ausdruck bringen, dass Wohlstand sich auf eine Art und Weise messen lässt, die über den materiellen Wohlstand hinausgeht.

Auch bei avendi Senioren Service GmbH haben wir den Weltglückstag gefeiert. Zu diesem Anlass wurden 1.500 „Glückskärtchen“ mit der Botschaft „Du bist mein Glücksbringer“ an die avendi-Mitarbeiter in ganz Deutschland verschickt, mit dem Ziel möglichst viele Glücksmomente zu produzieren; denn: Glück vermehrt sich, wenn man es aktiv weiter gibt. Das wusste auch schon der bekannt Arzt, Theologe und Philosoph Albert Schweitzer.

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„Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“

Alle reden von Glück, doch nicht immer verstehen wir dasselbe darunter. Einig sind wir uns in jedem Falle schon einmal drin, dass Glück etwas Gutes ist. Doch woher kommt es eigentlich? Und kann ich bewusst und aktiv Einfluss auf mein persönliches Glückskonto nehmen?

Im Volksmund sagen wir ja häufig über Glück, dass es etwas ist, das uns von außen her irgendwie „passiert“ – dann ist jemand ein „Glückspilz“ oder „hat Glück gehabt“. Aber: Wenn man genau hinschaut, dann versteckt sich dahinter immer eine oder mehrere Personen, die sich bewusst dazu entschieden haben, anderen Gutes zu tun und damit einen GLÜCKSMOMENT für jemanden zu produzieren – sei es durch ein Lächeln, ein aufmunterndes Wort, ein Dankeschön oder ein zuhörendes Ohr.
Glück fängt also immer erst bei mir selbst an und vermehrt sich, indem ich es aktiv weitergebe, zum Beispiel durch gelebte Wertschätzung und Dankbarkeit. Dabei sind es oftmals die kleinen Gesten, die die größte Wirkung hinterlassen.

Wenn Glück also zuallererst bei einem selbst anfängt, wie fange ich am besten an, „Glück“ in mir selbst zu produzieren und zu mehren? Hier sind 3 Tipps, wie Du dein persönliches Glückskonto aufstocken und andere an deinem vollen Konto teilhaben lassen kannst.

„Danke“ sagen

Der einfachste Weg das persönliche Glück zu steigern und es gleichzeitig auf andere überspringen zu lassen ist meiner Erfahrung nach durch gelebte Dankbarkeit: Einfach mal „Danke“ zu sagen, für all die vielen Dinge und Personen, die Teil unseres tagtäglichen Lebens sind, und die wir viel zu oft als selbstverständlich sehen. Dabei meine ich nicht eine Dankbarkeit, die sich in blosen Wortfloskeln ausdrückt, sondern Dankbarkeit als eine wertschätzende Haltung sich selbst und anderen gegenüber. Hast Du dich jemals schon einmal bei dir selbst bedankt? Dass Du jeden Tag aufs Neue die vielen Aufgaben angehst und sie meisterst? Wenn nicht, tue es mal und beobachten Sie, wie sich deine Muskeln entspannen und sich ein allgemeines Wohlfühl-Gefühl in dir ausbreitet – denn auch dein Köper dankt es dir :-)

Aufmerksamkeit bewusst lenken

Neben Glücksmomenten sind natürlich auch zwischenmenschliche Konflikte und mehr oder weniger Nerven raubende Herausforderungen Teil des Lebens und müssen auch nicht kleingeredet werden. Aber genauso wie wir sie zum „Thema“ machen können, um nach der bestmöglichen Lösung zu suchen, so können wir uns auch dazu entscheiden unsere Aufmerksamkeit und Energie darauf zu lenken, was gut ist und schon gut läuft.
Als Faustformel gilt für mich: für jedes „Problem-Thema“ das ich thematisiere, möchte ich mir mindestens drei „Es-Läuft-Gut-Themen“ bzw. „Dankbarkeitsthemen“ in Erinnerung rufen. 3:1 ist meine persönliche Glücksformel. Was ist deine persönliche Glücksformel?

„In die Schuhe des anderen“ schlüpfen

Nicht selten kommt die eigene Verärgerung über etwas oder jemanden daher, dass ich eine Situation nur von meiner eigenen Perspektive her betrachte. Wenn aus meiner Sicht aller Anlass gegeben ist, um sich zu ärgern, dann werden alle weiteren Gedanken und Aktionen, die ich aus eben dieser Sicht heraus spinne nur noch mehr Verärgerung produzieren. Deshalb die kleine Übung für heute: Schlüpfe mal in die Schuhe des anderen. Frage dich: Wie könnte diese Situation aus der Perspektive der anderen Person aussehen? Wie könnte sie sich fühlen? Was sind wohl ihre (unbefriedigten) Bedürfnisse, Sorgen oder gar Ängste? Und was kann ich persönlich tun, um jene Bedürfnisse, Sorgen oder Ängste zu lindern?
Du wirst merken, wenn du dir die „Schuh-Fragen“ stellst, fährt zumindest schon der eigene Ärger-tacho etwas herunter, denn den anderen in seinen Bedürfnissen und Sorgen zu verstehen schafft eine ganz andere (emotionale) Ausgangslage, aus der heraus eine bessere Lösung für den Konflikt gefunden werden kann.

Womit wir wieder beim Thema „Glück“ angelangt wären: Es geht stets darum bewusst RAUM dafür zu schaffen, damit „Glück“ wieder in uns selbst entstehen kann. Denn Glück kann nur Einzug in unserem Leben haben, wenn wir es auch so wollen.

with Love, Rafaela Micaela Schmitt

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Hier gehts zum avendi-video der Weltglückstag-Aktion vom 20.03.2018: